Allergietest bei Hund und Katze

Praxisgebäude am Abend

Allergien sind eine häufige Ursache für Juckreiz, Hautprobleme und wiederkehrende Ohrentzündungen bei Hund und Katze. Bei Hund und Katze unterscheiden wir drei Formen: Futtermittelallergie, Flohspeichelallergie und Umweltallergie (Atopie). Mit der passenden Diagnostik finden wir heraus, worauf Ihr Tier reagiert, und planen die Behandlung.

Drei Formen der Allergie

AllergieAuslöserSo wird sie festgestellt
FuttermittelallergieBestandteile im FutterAusschlussdiät (Eliminationsdiät)
FlohspeichelallergieSpeichel von FlöhenUntersuchung und konsequente Flohbehandlung [Praxis prüfen]
Umweltallergie (Atopie)z. B. Milben, Schimmelpilze, Gräser, Kräuter, BäumeAllergietest aus dem Blut

Wann ist ein Allergietest sinnvoll?

  • bei ständigem Juckreiz, Kratzen oder Belecken
  • bei wiederkehrenden Hautentzündungen
  • bei chronischen Ohrentzündungen, die im schlimmsten Fall eine TECA nötig machen
  • wenn eine Futtermittel- und Flohallergie ausgeschlossen sind [Praxis prüfen]

So läuft der Allergietest ab

Für die Umweltallergie entnehmen wir eine Blutprobe und senden sie an ein Labor. Dort wird geprüft, wie das Immunsystem auf verschiedene Allergene reagiert, etwa Milben, Schimmelpilze, Gräser, Kräuter und Bäume. Damit das Ergebnis aussagekräftig ist, beachten Sie:

  • Bei saisonalen Allergien testen wir in der Zeit, in der Ihr Tier Beschwerden hat.
  • Ihr Tier sollte keine immununterdrückenden Medikamente wie Prednisolon bekommen. Wie lange vorher Sie diese absetzen, besprechen wir mit Ihnen. [Praxis prüfen]

Behandlung: Hyposensibilisierung (ASIT)

Auf Basis des Testergebnisses ist eine allergenspezifische Immuntherapie möglich, auch Hyposensibilisierung genannt. Dabei wird Ihr Tier über einen langen Zeitraum schrittweise an die gefundenen Allergene gewöhnt. Die Allergie heilt dadurch nicht aus. Die Beschwerden und der Bedarf an juckreizstillenden Medikamenten können aber deutlich sinken.

Mehr zur Behandlung von Hauterkrankungen lesen Sie in unserer Hautsprechstunde.

Häufige Fragen zum Allergietest

Der Bluttest zeigt, auf welche Umweltallergene das Immunsystem reagiert. Er eignet sich vor allem als Grundlage für eine Hyposensibilisierung, nicht zur Diagnose einer Futtermittelallergie. [Praxis prüfen]

Mit einer Ausschlussdiät über mehrere Wochen. [Praxis prüfen]

Bei saisonalen Allergien in der Zeit mit Beschwerden und ohne immununterdrückende Medikamente.

Eine Langzeitbehandlung, bei der Ihr Tier schrittweise an die Allergene gewöhnt wird. Sie lindert die Beschwerden, heilt die Allergie aber nicht.

Ja, der Bluttest ist für Hunde und Katzen möglich.

Termin und Überweisung

Tierärztliche Kolleg*innen finden Informationen zur Überweisung unter Für Kolleg*innen.

Dr. Peter Schmidt
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Dr. Peter Schmidt und das Praxisteam beraten Sie gern persönlich – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.