Tumorchirurgie bei Hund und Katze

Operation in der Tierarztpraxis

Die chirurgische Entfernung ist bei vielen Tumoren von Hund und Katze die wichtigste Behandlung. Ziel ist, das veränderte Gewebe vollständig zu entfernen und die Lebensqualität Ihres Tieres langfristig zu erhalten. In unserer Praxis in Leipzig verbinden wir gezielte Diagnostik, sorgfältige OP-Planung und die feingewebliche Untersuchung des Tumors.

Gutartig oder bösartig: Tumoren bei Hund und Katze

Tumoren können nahezu jedes Organ und Gewebe betreffen. Nicht jeder Knoten ist bösartig, aber das lässt sich von außen nicht sicher erkennen. Häufige Tumorarten sind zum Beispiel: [Praxis prüfen]

  • Hauttumoren, etwa Mastzelltumoren beim Hund
  • Gesäugetumoren (Mammatumoren) bei Hündin und Katze
  • Weichteilsarkome unter der Haut
  • Tumoren innerer Organe, etwa an Milz, Leber oder Darm – siehe auch Magen-Darm-Chirurgie
  • Tumoren der Schilddrüse – siehe Schilddrüsen-OP

Entdecken Sie einen neuen oder wachsenden Knoten bei Ihrem Tier, lassen Sie ihn frühzeitig untersuchen.

Diagnostik vor der Tumor-OP

Vor einer Operation klären wir, um welchen Tumor es sich handelt und wie weit er sich ausgebreitet hat. Dazu gehören:

Diese Untersuchungen zeigen die Ausdehnung des Tumors, helfen bei der OP-Planung und dienen dem Ausschluss von Metastasen (Tochtergeschwülsten).

Wie läuft die Tumoroperation ab?

Wir stimmen jede Operation individuell auf den Tumor und auf Ihr Tier ab.

Entfernung mit Sicherheitsabstand

Ziel ist eine möglichst vollständige Entfernung des Tumors. Dabei berücksichtigen wir seine biologischen Eigenschaften und den nötigen Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe.

Rekonstruktive Weichteiltechniken

Je nach Lage und Größe des Tumors kann der Wundverschluss schwierig sein. Dann setzen wir rekonstruktive Techniken ein. So schließt sich die Wunde spannungsfrei, und der Körperbereich bleibt möglichst gut beweglich.

Feingewebliche Untersuchung (Histopathologie)

Das entfernte Gewebe wird anschließend histopathologisch untersucht. Der Befund zeigt die genaue Tumorart und ob der Tumor vollständig „im Gesunden“ entfernt wurde.

Jede Tumoroperation erfolgt in Allgemeinnarkose mit lückenloser Narkoseüberwachung.

Prognose und weitere Behandlung

Die Prognose hängt von mehreren Faktoren ab:

  • der Tumorart und ihrem biologischen Verhalten
  • dem Erkrankungsstadium
  • der Möglichkeit, den Tumor vollständig zu entfernen

Bei vielen Tumoren kann eine frühzeitige Operation eine Heilung ermöglichen oder die Überlebenszeit deutlich verlängern. Falls nötig, ergänzen wir die Operation durch weitere Verfahren wie eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie.

Nachkontrollen

Regelmäßige Nachkontrollen sind ein wichtiger Teil der Langzeitbetreuung. So erkennen wir ein Wiederauftreten der Erkrankung frühzeitig.

Häufige Fragen zur Tumorchirurgie

Nein. Wir untersuchen den Knoten zuerst, meist per Feinnadelaspiration. Danach entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, ob eine Operation sinnvoll ist.

Einen ersten Hinweis gibt die Zytologie. Sicherheit bringt die feingewebliche Untersuchung (Histopathologie) einer Gewebeprobe oder des entfernten Tumors.

Der Tumor wurde mit einem Saum gesunden Gewebes entfernt, in dem keine Tumorzellen mehr nachweisbar sind. Das senkt das Risiko eines Rückfalls.

Das hängt von der Tumorart und vom Befund der Gewebeuntersuchung ab. Wir besprechen die Möglichkeiten individuell mit Ihnen.

Das richtet sich nach Tumorart und Stadium. Den Plan für die Nachkontrollen legen wir nach dem Befund gemeinsam fest.

Termin und Überweisung

Sie haben einen Knoten bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze entdeckt? Tierärztliche Kolleg*innen finden Informationen zur Überweisung unter Für Kolleg*innen.

Dr. Peter Schmidt
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Dr. Peter Schmidt und das Praxisteam beraten Sie gern persönlich – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.