Arthroskopie (Gelenkspiegelung) bei Hund und Katze
Die Arthroskopie ist eine schonende, minimalinvasive Methode, um Gelenkerkrankungen bei Hund und Katze zu erkennen und zu behandeln. Über sehr kleine Schnitte führen wir eine Kamera und die nötigen Instrumente in das Gelenk ein, in der sogenannten Schlüssellochtechnik. Die Vergrößerung gibt uns einen genauen Blick ins Gelenk, und die Behandlung erfolgt meist ambulant.
Wann ist eine Arthroskopie sinnvoll?
Am häufigsten setzen wir die Arthroskopie ein bei:
- Meniskusschäden, etwa als Folge eines Kreuzbandrisses [Praxis prüfen]
- Knorpelschäden
- freien Gelenkkörpern („Gelenkmäusen“)
- unklaren Gelenkbeschwerden, etwa im Ellbogen nach einem HD- und ED-Röntgen [Praxis prüfen]
Vorteile der Schlüssellochtechnik
- sehr kleine Schnitte und geringe Gewebeschädigung
- weniger Schmerzen nach dem Eingriff
- schnellere Heilung
- genaue Sicht durch die Vergrößerung
- Behandlung meist ambulant
Ablauf
Die Arthroskopie erfolgt in Allgemeinnarkose mit Narkoseüberwachung. Vorher klären wir das Gelenk per Röntgen ab. Nach dem Eingriff erholt sich Ihr Tier in unserer Tagesstation und darf meist am selben Tag nach Hause.
Häufige Fragen zur Arthroskopie
Was ist eine Arthroskopie?
Eine Gelenkspiegelung: Über kleine Schnitte werden eine Kamera und Instrumente ins Gelenk eingeführt, um es zu untersuchen und zu behandeln.
Ist die Arthroskopie ambulant?
In der Regel ja. Ihr Tier darf meist am selben Tag nach Hause.
Bei welchen Gelenkproblemen hilft sie?
Vor allem bei Meniskus- und Knorpelschäden sowie bei freien Gelenkkörpern.
Welche Vorteile hat die Arthroskopie gegenüber einer offenen OP?
Kleinere Schnitte, weniger Schmerzen und eine schnellere Heilung.
Wird die Arthroskopie auch bei Katzen gemacht?
Ja, die Methode eignet sich für Hunde und Katzen.
Termin und Überweisung
Tierärztliche Kolleg*innen finden Informationen zur Überweisung unter Für Kolleg*innen.
Dr. Peter Schmidt und das Praxisteam beraten Sie gern persönlich – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.